Kochen mit Behinderung

Ideen sind bunt und manchmal ziemlich wirr − trotzdem verliert das Entwicklungsteam Kochen mit Behinderung sein Ziel einer barrierefreien und sicheren Küche nicht aus den Augen. Foto: HelpCamps

Das HelpCamps-Entwicklungsteam „Kochen mit Behinderung“ hat sich mit der Frage beschäftigt, wie man eine Küche mit einfachen Mitteln barrierefreier und sicherer gestalten kann.

Um Antworten zu finden, war es zuerst wichtig, Erfahrungen von begeisterten Hobbyköchen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zu sammeln. Dazu hat das Team ein Google-Dokument benutzt. So konnte jedes Mitglied seine Erfahrungen beitragen und die Einträge der anderen Mitglieder kommentieren, ohne dass man sich an einem Ort persönlich treffen musste.

Bisher arbeitet das HelpCamps-Entwicklungsteam Kochen mit Behinderung eher theoretisch. Das Konzept zum barrierefreien und sicheren Kochen wird nach und nach ergänzt. Foto: HelpCamps

Es ging zum Beispiel um folgende Fragen:

  • Welche Handgriffe können die Mitglieder in einer herkömmlichen Küche auch mit ihrer Beeinträchtigung gut erledigen?
  • Welche Handgriffe sind gefährlich?
  • Für welche Tätigkeiten brauchen die Teammitglieder immer Hilfe?
  • Welche Hilfsmittel gibt es schon für die Arbeit in der Küche?
  • Kann man sie gut benutzen oder nicht?
  • Wie könnte man sie besser machen?

Nachdem alle Beteiligten ihre bisherigen Erfahrungen beigetragen hatten, folgte der nächste Schritt: Lösungen für die beschriebenen Probleme finden. Hier ging es darum, über bestehende Hilfsmittel hinaus zu denken und sich selbst zu fragen: Was brauche und wünsche ich mir eigentlich?

So wurde das Dokument weiter ergänzt. Nun geht es für das Entwicklungsteam „Kochen mit Behinderung“ darum, die bisher gesammelten Anliegen zu ordnen und anschließend auf Hilfsmittel- und Küchenhersteller zuzugehen.